Schwäbisch

Schwäbisch



Herzlich willkommen auf den Seiten zum Einstieg in die schwäbische Sprache!
Auf den Unterseiten finden sie einige Themen, die wie einzelne Schlaglichter etwas Helligkeit in das Dunkel um die schwäbische Sprache bringen. Vollständigkeit ist nicht beabsichtigt, aber Wissenswertes. 


Wo spricht man Schwäbisch?
Nicht nur in Württemberg. Aber wo noch? Hier die Antwort.



Schwäbisch - eine der klangreichsten Sprachen Europas

Schon gewusst? Schwäbisch ist eine der klangreichsten Sprachen Europas. Es verfügt über ausgesprochen viele Vokale und Diphthonge, etwa dreimal (!!) so viel wie Hochdeutsch. Schwäbisch sprechende Kinder bringen durch ihren Dialekt hervorragende Fähigkeiten mit für eine sehr gute Aussprache von Fremdsprachen, speziell Englisch, Französisch und Portugiesisch. 


Die Entstehung der schwäbischen Sprache

Sie wollen wissen, wie die schwäbische Sprache entstanden ist?
Sie ist unabhängig vom Hochdeutschen als Sprache entstanden.
Sie ist sogar älter als das erst später entstandene Hochdeutsche.


Der Butter und das Gsälz - die zwei bekanntesten schwäbischen Wörter

Der Butter ist das am meisten diskutierte Wort, wenn "innerdeutsche Ausländer" an unser Schwäbisch denken. Auch wenn es den Germanist(inn)en und dem Duden nicht passt: Schwäbisch hat recht mit dem männlichen Geschlecht für dieses Wort. Ein ganzes Jahrtausend lang war es im ganzen deutschen Sprachgebiet männlich - bis man im Norden Deutschlands im 16. Jahrhundert an seinem Geschlecht herummachte. Lesen sie nach, warum der Butter männlich ist.

Das Gsälz gibt es nicht nur im Schwäbischen. Sprachkenner wissen es: Dieses Wort gibt es auch in Skandinavien. Dort bezeichnet man den süßen Fruchtbrei mit dem gleichen Wort. Es klingt dort halt nur ein bisschen anders. Frühstücken Sie mal in Skandinavien


Kartoffeln, Äbiren und Krombiren


Die germanistische Kartoffelforschung qualifiziert Wörter wie "Äbir" Erdbirne und "Grommbir" Grundbirne reflexartig als dialektal ab. Aber den Germanisten fehlt es schlicht am europäischen Horizont, denn  "Grommbir" trifft man als offizielles Wort auch in vielen südosteuropäischen Ländern. Dort können Sie keine Kartoffeln einkaufen. Das Wort gibt es dort nicht. Sagen Sie dort aber "Krombieren", werden Sie sofort bedient!


Das schwäbische Mantra

Im Schwabenland ist ein Mantra verbreitet, das jeder Schwabe kennt und gebraucht. Reden sie über seinen Nachbarort, so fällt unweigerlich dieser Satz: "Dia hend fae a ganz andors Schwäbisch wia mir!" Diese haben aber ein ganz anderes Schwäbisch als wir. Stimmt das? Wir gehen dem nach!
Klicken Sie auf das schwäbische Mantra.


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